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Luftbild von Burg Neu-Ems, Schloss Glopper, über dem Rheintal mit Bodensee am Horizont

Burgen und Burgruinen · Hohenems

Burg Neu-Ems (Schloss Glopper)

Privates Bergschloss über Hohenems – auf öffentlichen Wegen von außen erlebbar.

Bild: GKoe · Bildquelle ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · Für die Webdarstellung skaliert und als WebP gespeichert · WebP-Fassung unter gleicher Lizenz

Burgen und Burgruinen · Hohenems

Burg Neu-Ems und Schloss Glopper in Hohenems

Burg Neu-Ems, auch Schloss Glopper genannt, steht an der Reutestraße 19, 6845 Hohenems in Vorarlberg. Anders als die benachbarte Burgruine Alt-Ems ist das Schloss erhalten, renoviert und privat genutzt. Vorarlberg Tourismus beschreibt es ausdrücklich als nicht öffentlich zu besichtigen; die Betreiber vermieten es für Aufenthalte und Veranstaltungen auf Anfrage. Deshalb gibt es keinen regulären Eintrittspreis oder tägliche Öffnungszeiten für spontane Innenbesuche. Ein Ausflug lohnt sich für den Blick auf die Burg von öffentlichen Wegen der Emsreute. Das Hohenemser Stadtmarketing nennt einen Forstweg südlich der Volksschule Emsreute zum Schloss Glopper. Privatgelände und Burghof nur mit Erlaubnis betreten.

Neu-Ems ist keine frei zugängliche Ruine

Der Name führt leicht in die Irre, wenn Neu-Ems mit der nahe gelegenen Ruine Alt-Ems verwechselt wird. Neu-Ems wurde nach seiner Zerstörung im Appenzellerkrieg wieder aufgebaut und blieb als Burg erhalten. Das Hohenemser Stadtmarketing beschreibt den heutigen Bau mit Hochburg, bollwerkartigem Turm und Palas. Seit dem 19. Jahrhundert ist Schloss Glopper in Privatbesitz der Familie Waldburg-Zeil; 2016 wurde es renoviert.

Vorarlberg Tourismus stellt ausdrücklich klar, dass Neu-Ems nicht öffentlich zu besichtigen ist. Auf der Betreiberseite werden Übernachtungen und geschlossene Veranstaltungen angeboten. Die Angabe, dass für Gäste seit 2018 Tore offenstehen, ist keine allgemeine Öffnungszeit für Ausflügler. Ein Rundgang durch Innenräume, Kapelle oder Burghof darf daher nicht als reguläres Ausflugsangebot dargestellt werden.

Die Geschichte der zweiten Emser Burg

Ritter Ulrich I. von Ems ließ die neue Burg 1343 mit Bewilligung Kaiser Ludwigs des Bayern errichten. Schloss Glopper wurde 1401 erstmals urkundlich unter diesem Namen erwähnt. Im Jahr 1407 wurde Neu-Ems wie Alt-Ems im Appenzellerkrieg zerstört. Während Alt-Ems als Ruine erhalten blieb, bauten die Besitzer Neu-Ems bereits im frühen 15. Jahrhundert wieder auf. Diese unterschiedliche Entwicklung erklärt, warum heute zwei sehr verschiedene Burgen über Hohenems stehen.

Nach dem Ende der Hohenemser Grafen gelangte Schloss Glopper im 18. Jahrhundert zunächst an das Haus Habsburg-Lothringen. Im 19. Jahrhundert kam es an die Familie Waldburg-Zeil, in deren Besitz es laut Stadtmarketing weiterhin ist. Die historische Burganlage ist heute zugleich eine private Unterkunft. Wer sich für mittelalterliche Mauern interessiert, kann sie von zugänglichen Wegen betrachten; das Innere bleibt Gästen und berechtigten Teilnehmern vorbehalten.

Wo lässt sich Schloss Glopper sehen?

Das Stadtmarketing empfiehlt bei der Großen Schlossbergrunde einen Forstweg südlich der Volksschule Emsreute beziehungsweise des Rüttefelds zum Schloss Glopper. Dort kann man die Lage des Schlosses über der Reute und dem Rheintal erleben. Öffentliche Wege sind der sinnvolle Rahmen für einen spontanen Ausflug. Ein Weg zum Schloss ist keine Einladung, private Gärten, Terrassen oder Gebäude zu betreten.

Die Betreiber beantworten ausdrücklich die Frage nach Picknicks im Vorgarten ohne Übernachtung mit Nein und bitten um Rücksicht auf mögliche Gäste. Für einen Fotostopp sollte man daher auf öffentlichen Wegen bleiben und die Privatsphäre respektieren. Wer eine längere Runde sucht, kann sich an der vom Stadtmarketing beschriebenen Großen Schlossbergrunde orientieren: Sie ist 5,3 Kilometer lang, dauert laut Tourenprofil rund 1 Stunde 50 Minuten und hat etwa 200 Höhenmeter im Auf- und Abstieg. Die gesamte Runde enthält anspruchsvollere Passagen; sie ist keine barrierefreie Schlossbesichtigung.

Adresse, Bahn, Bus und Parken

Die verifizierte Schlossadresse lautet Reutestraße 19, 6845 Hohenems, Österreich. Sie bezeichnet das private Schlossgrundstück und ist keine öffentliche Eingangskasse. Für eine Stadtrunde startet man am Schlossplatz hinter der Kirche St. Karl. Das Stadtmarketing nennt etwa 15 Minuten Fußweg vom Bahnhof Hohenems bis dorthin. Alternativ fahren die Buslinien 170, 175, 180 und 185 zur Haltestelle Schlossplatz; aktuelle Fahrpläne bei VMOBIL prüfen.

Für die Große Schlossbergrunde gibt das Stadtmarketing kostenpflichtige Parkplätze hinter der Kirche St. Karl an. Der Schlossbetreiber nennt außerdem kostenlose öffentliche Parkplätze am Beginn der Zufahrt bei der Volksschule Reute. Die fünf Stellplätze im Burghof und weitere Plätze nahe dem Schloss beschreibt der Betreiber im Zusammenhang mit seinen Gästen; sie sind kein allgemeiner Besucherparkplatz. Für einen Ausflug die öffentlich ausgewiesenen Plätze und die jeweiligen Schilder beachten.

Kosten, Eignung und Besuchsplanung

Für das Betrachten von außen auf öffentlichen Wegen gibt es keinen Schlosseintritt. Daraus darf man keinen kostenlosen Zugang zum Schlossinneren ableiten: Nach den geprüften Tourismusinformationen gibt es keinen regulären öffentlichen Innenbesuch. Der Betreiber veröffentlicht auf den geprüften Seiten auch keinen festen Preis für private Übernachtungen oder Veranstaltungen; Konditionen sind anzufragen. Ein spontaner Ausflug sollte sich deshalb auf Wanderung, Architektur und Aussicht konzentrieren.

Für Familien kann der Blick auf Burg Neu-Ems zusammen mit Hohenems und der anderen Burg interessant sein. Die Große Schlossbergrunde ist laut Stadtmarketing mittelschwer; sie enthält auf einem Teilstück einen alpinen Steig und etwa 200 Stufen mit Absturzsicherungen, für den besonders auf Kinder zu achten ist. Für einen einfachen Fotostopp eignet sich die Emsreute eher als die ganze Runde. Eine barrierefreie Schlossbesichtigung ist nicht angeboten; Wegzustand und Eignung für Kinderwagen vor Ort prüfen. Alle Besuchsangaben wurden am 18. Oktober 2026 anhand von Tourismus- und Betreiberseiten geprüft.

Häufige Fragen

Gut zu wissen vor dem Besuch

Ist Burg Neu-Ems eine Ruine?

Nein. Neu-Ems wurde nach einer Zerstörung wieder aufgebaut und ist heute das erhaltene, privat genutzte Schloss Glopper. Die nahe Burgruine heißt Alt-Ems.

Wo liegt Schloss Glopper genau?

Reutestraße 19, 6845 Hohenems in Vorarlberg. Diese Anschrift gehört zum privaten Schlossgrundstück.

Kann ich Schloss Glopper spontan besichtigen?

Nein. Vorarlberg Tourismus bezeichnet Burg Neu-Ems ausdrücklich als nicht öffentlich zu besichtigen. Das Haus dient privaten Aufenthalten und Veranstaltungen.

Gibt es Öffnungszeiten oder einen Eintrittspreis?

Für eine reguläre öffentliche Innenbesichtigung sind weder tägliche Öffnungszeiten noch ein Eintrittstarif veröffentlicht, weil diese nicht angeboten wird. Die Außenansicht von öffentlichen Wegen braucht kein Schlossticket.

Wo kann ich Burg Neu-Ems fotografieren?

Von öffentlichen Wegen in der Emsreute. Das Stadtmarketing nennt einen Forstweg südlich der Volksschule Emsreute in Richtung Schloss.

Darf ich den Burghof oder Vorgarten betreten?

Ohne Berechtigung nicht. Der Betreiber bittet ausdrücklich darum, den Vorgarten nicht ohne Übernachtung zum Picknick zu nutzen.

Kann man im Schloss übernachten?

Ja, nach Anfrage beim privaten Betreiber. Es handelt sich um eine Unterkunft, nicht um einen allgemeinen Besuchertarif für Tagesgäste.

Was kostet eine Buchung?

Auf den geprüften Betreiberseiten steht kein allgemein gültiger Preis für Übernachtungen oder Veranstaltungen. Aktuelle Konditionen müssen direkt angefragt werden.

Wie komme ich mit dem Zug oder Bus?

Der Bahnhof Hohenems liegt etwa 15 Minuten zu Fuß vom Startpunkt der Großen Schlossbergrunde am Schlossplatz entfernt. Dorthin fahren laut Stadtmarketing auch die Buslinien 170, 175, 180 und 185.

Wo kann ich parken?

Der Betreiber nennt kostenlose öffentliche Plätze am Anfang der Schlosszufahrt bei der Volksschule Reute. Stellplätze im Burghof sind für gebuchte Schlossgäste gedacht.

Ist die Große Schlossbergrunde für kleine Kinder geeignet?

Die gesamte Route ist mittelschwer und enthält laut Stadtmarketing auf einem Abschnitt einen alpinen Steig mit etwa 200 Stufen. Dort besonders auf Kinder achten; für einen kurzen Blick aufs Schloss lieber einen passenden Weg in der Emsreute wählen.

Quellen und aktuelle Informationen

Besuchsdaten wurden anhand der folgenden Quellen geprüft. Bitte vor der Anreise erneut nachsehen.

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