Gärten und Parks am Bodensee
Hofgarten am Neuen Schloss Meersburg: Terrasse und Seeblick
Der Hofgarten am Neuen Schloss Meersburg liegt auf der Seeseite der ehemaligen fürstbischöflichen Residenz. Von der Gartenterrasse reicht der Blick über den Bodensee; erhalten blieb unter anderem der barocke Pavillon auf der unteren Terrasse. Die Besucheradresse des Schlosses ist Schlossplatz 12, 88709 Meersburg. Wer den Garten mit einem Schlossbesuch verbindet, zahlt laut Betreiber derzeit 6 Euro regulären Eintritt, 3 Euro ermäßigt oder 15 Euro für eine Familie. Ein eigenständiger Gartentarif und der genaue Zugang zu allen Gartenbereichen sind auf der offiziellen Preisseite nicht ausgewiesen; diese Punkte sollten vor einem reinen Gartenbesuch beim Schloss erfragt werden.
Was macht den Hofgarten in Meersburg besonders?
Der Garten verbindet die mittelalterliche Meersburg, die frühere Residenz der Fürstbischöfe, mit dem Neuen Schloss. Auf dem steilen Gelände entstand ab 1712 ein barocker Lustgarten nach Plänen von Christoph Gessinger. Der Betreiber beschreibt die frühere Anlage mit Boskett, Orangerie und Blumenparterre. Von dieser Gestaltung ist heute vor allem die untere Terrasse mit dem Pavillon erhalten; die Flächen wurden später in Anlehnung an die barocke Planung neu gestaltet.
Der kleine Pavillon war ein Rückzugsort der Fürstbischöfe. Seine Lage auf der Terrasse macht verständlich, warum der Hofgarten zur Seeseite als Schauseite der Residenz angelegt wurde. Heute ist besonders der Wechsel zwischen barocker Architektur und weiter Aussicht über den Bodensee reizvoll. Wer sich für Gartengeschichte interessiert, kann den Bereich mit dem Schlossrundgang verbinden; das Schlossmuseum erläutert auch die Geschichte der Residenz.
Zugang, Schloss-Eintritt und Besuchszeiten
Die offizielle Preisseite nennt für das Neue Schloss 6 Euro für Erwachsene, 3 Euro ermäßigt und 15 Euro für Familien. Mit regulärer Führung liegen die Tarife bei 8, 4 beziehungsweise 20 Euro. Für den Hofgarten allein veröffentlicht der Betreiber dort keinen eigenen Tarif. Die Preisangaben beschreiben deshalb den Schlossbesuch und dürfen nicht als Garteneintritt ausgegeben werden. Wer nur auf die Gartenterrasse oder zum Pavillon möchte, fragt den aktuellen Zugang am besten direkt bei der Schlosskasse nach.
Für Schloss und Schlosskasse gelten vom 21. März bis 1. November täglich 9:30 bis 18 Uhr, letzter Einlass 17:30 Uhr. Vom 2. November bis 24. Dezember ist samstags, sonntags und an Feiertagen 11 bis 17 Uhr geöffnet; vom 25. Dezember bis 6. Januar täglich 11 bis 17 Uhr. Vom 7. Januar bis 19. März ist das Schloss geschlossen. Diese Zeiten sind nicht ausdrücklich als separate Öffnungszeiten aller Gartenbereiche ausgewiesen. Gerade im Winter oder bei Veranstaltungen sollte der Gartenzugang vorab geprüft werden.
Adresse und Anreise zum Hofgarten
Die offizielle Anschrift lautet Neues Schloss Meersburg, Schlossplatz 12, 88709 Meersburg. Das Schloss liegt in der Oberstadt über dem See. Laut Betreiber führen Busverbindungen aus Richtung Ravensburg, Konstanz, Friedrichshafen und Überlingen nach Meersburg. Von der Schiffsanlegestelle beträgt der Fußweg etwa 15 Minuten; der Weg in die Oberstadt steigt an. Wer mit dem Rad auf dem Bodensee-Radweg ankommt, kann über die Steigstraße zum Schlossplatz fahren oder das Fahrrad an der Uferpromenade abstellen und zu Fuß hinaufgehen.
Für Autos nennt der Betreiber öffentliche, kostenpflichtige Parkplätze in Laufentfernung. Direkt vor dem Garten zu parken ist deshalb nicht die sinnvolle Planung. Die Hanglage bringt Treppen und Steigungen mit sich; für einen stufenarmen Zugang zu den gewünschten Gartenbereichen sollte man vorab bei der Besucherinformation nachfragen. Familien können die Aussicht und den Schlossbesuch kombinieren, sollten aber den Zugang zum Pavillon und eventuelle Führungen am Besuchstag überprüfen.
Was am Pavillon und an der Freitreppe erhalten blieb
Der Betreiber beschreibt den Lustpavillon auf der unteren Terrasse als erhaltenes Original des 18. Jahrhunderts. Fürstbischof Johann Franz von Stauffenberg nutzte den kleinen Bau als Rückzugsort. Im Inneren befindet sich ein Deckenbild mit den vier Jahreszeiten. Ob und wann der Innenraum im Rahmen eines regulären Besuchs zugänglich ist, ergibt sich aus der Gartenseite nicht; den Blick auf den Pavillon sollte man daher nicht mit einer zugesicherten Innenbesichtigung verwechseln.
Auch die Verbindung zur alten Meersburg ist im Gelände ablesbar. Am westlichen Zugang zur Gartenterrasse liegen eine Freitreppe, ein schmiedeeisernes Portal, Steinfiguren und das fürstbischöfliche Wappen. Nach 1803 wurden die Terrassen zeitweise botanisch und als Ziergarten genutzt. Die heutigen Gartenflächen sind später wieder in Anlehnung an die barocke Planung gestaltet worden. So zeigt der Ort mehrere Zeitschichten statt einer vollständig original erhaltenen Barockanlage.
Ein kurzer Rundgang mit Aussicht
Für einen Besuch lässt sich der Schlossplatz als Startpunkt nehmen. Von dort kann man die Architektur des Neuen Schlosses betrachten und nach dem aktuell zugänglichen Weg zur Schlossterrasse fragen. Der Hofgarten liegt auf der Seeseite. Die Aussicht öffnet sich über den See und bei guter Sicht bis zu den Alpen. Wer aus der Unterstadt kommt, sollte den Anstieg in die Oberstadt einplanen; die Schiffsanlegestelle ist nicht direkt an der Gartenterrasse.
Der Garten eignet sich für einen kurzen Fotostopp, Garteninteressierte und Gäste, die Meersburgs Residenzgeschichte entdecken möchten. Mit Kindern kann die Kombination aus Schloss, Terrasse und Aussicht abwechslungsreicher sein als ein reiner Gartenstopp. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sind die Hanglage und die historische Freitreppe wichtige Hinweise. Eintritt, konkrete Wegeführung und Zugang zum Pavillon sollte man vor dem Besuch anhand der aktuellen Betreiberhinweise prüfen.
Häufige Fragen
Gut zu wissen vor dem Besuch
Wo liegt der Hofgarten am Neuen Schloss Meersburg?
Auf der Seeseite des Neuen Schlosses in der Meersburger Oberstadt. Die offizielle Besucheradresse ist Schlossplatz 12, 88709 Meersburg.
Ist der Hofgarten Meersburg kostenlos zugänglich?
Die offizielle Preisseite nennt keinen eigenständigen Gartentarif und erklärt den Zugang zu den einzelnen Gartenbereichen nicht eindeutig. Wer ausschließlich den Hofgarten besuchen möchte, sollte den aktuellen Zugang direkt bei der Schlosskasse erfragen.
Was kostet ein Besuch des Neuen Schlosses?
Der Betreiber nennt 6 Euro regulär, 3 Euro ermäßigt und 15 Euro für Familien. Eine reguläre Führung kostet 8, 4 beziehungsweise 20 Euro. Diese Beträge beziehen sich auf das Schloss, nicht auf einen separat ausgewiesenen Garteneintritt.
Wann kann ich Hofgarten und Schloss besuchen?
Für Schloss und Schlosskasse gelten vom 21. März bis 1. November täglich 9:30 bis 18 Uhr. Im Winter gibt es kürzere beziehungsweise eingeschränkte Öffnungszeiten. Ob alle Gartenbereiche zur gewünschten Zeit offen sind, sollte man separat prüfen.
Was ist im Hofgarten besonders sehenswert?
Die terrassierte Anlage auf der Seeseite, der erhaltene Pavillon und die Aussicht über den Bodensee. Der Garten gehört zum barocken Residenzensemble zwischen Alter Meersburg und Neuem Schloss.
Wie komme ich vom Hafen zum Hofgarten?
Von der Schiffsanlegestelle führt ein etwa 15-minütiger Fußweg bergauf zum Schlossplatz in der Oberstadt. Wer schlecht zu Fuß ist, sollte Steigung und Treppen bei der Planung berücksichtigen.
Kann ich mit dem Auto direkt am Hofgarten parken?
Der Betreiber nennt öffentliche, kostenpflichtige Parkplätze in Laufentfernung. Für den letzten Abschnitt zum Schlossplatz ist ein Fußweg einzuplanen.
Ist der Gartenpavillon original erhalten?
Ja. Laut Betreiber blieb der Lustpavillon des 18. Jahrhunderts auf der unteren Terrasse erhalten. Ob der Innenraum zum Besuchszeitpunkt zugänglich ist, sollte man vorab erfragen.
Was zeigt das Deckenbild im Pavillon?
Die offizielle Gartenseite beschreibt ein Fresko mit Personifikationen der vier Jahreszeiten und Apollo im Kreis der Sternbilder. Eine Innenbesichtigung ist damit nicht automatisch garantiert.
Ist der Hofgarten vollständig aus der Barockzeit erhalten?
Nein. Original erhalten sind unter anderem die untere Terrasse und der Pavillon. Die übrigen Gartenflächen wurden später in Anlehnung an die barocke Planung neu gestaltet.
Quellen und aktuelle Informationen
Besuchsdaten wurden anhand der folgenden Quellen geprüft. Bitte vor der Anreise erneut nachsehen.



