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Hochwart-Teehaus auf der Insel Reichenau mit Blick Richtung Bodensee

Aussichtstürme und Panoramapunkte · Insel Reichenau

Hochwart auf der Insel Reichenau

Vom höchsten Punkt der Klosterinsel über Reben, Gemüsefelder und den westlichen Bodensee schauen.

Bild: Ramessos · Bildquelle ↗ · Public Domain (PD-self) ↗ · Originalaufnahme 2008; Wikimedia-Vorschau mit 1920 Pixel Breite

Aussichtspunkt auf der Insel Reichenau

Hochwart Reichenau: Der große Rundblick über die Insel

Die Hochwart ist mit 441 Metern der höchste Punkt der Insel Reichenau. Der Aussichtspunkt liegt bei Hochwart, 78479 Reichenau, zwischen Weinreben und Gemüsefeldern. Ein stufenfreier Schotterweg führt hinauf; vom kostenlosen Parkplatz an der Hochwartstraße sind es laut Tourist-Information nur wenige Gehminuten. Für den Rundblick ist kein Eintritt ausgewiesen. Das frühere Teehäuschen von 1839 wird heute als Keramikatelier genutzt und hat eigene Öffnungszeiten. Bei klarer Sicht reicht der Blick über den westlichen Bodensee bis zu den Alpen, zur Höri und zu den Hegaubergen.

Was man von der Hochwart sieht

Die Hochwart ragt nur rund 40 Meter über die flachere Insel hinaus und öffnet dennoch einen ungewöhnlich weiten Rundblick. Direkt unterhalb liegen die Felder und Gewächshäuser der Reichenauer Gemüsebetriebe, Rebhänge und die drei bekannten Kirchen der Klosterinsel. Der freie Standort erklärt, weshalb er für viele Gäste der beste Überblick vor oder nach einem Inselrundgang ist. Die konkrete Fernsicht hängt von Wetter, Wolken und Dunst über dem See ab.

Nach Süden sieht man über das Schweizer Ufer; bei gutem Wetter erscheinen dahinter die Alpen. Östlich liegen Konstanz und das Wollmatinger Ried. Westlich erkennt man die Halbinsel Höri und die Berge des Hegaus. Das Titelbild ist eine neu erzeugte Illustration nach einer lizenzierten Fotovorlage der echten Hochwart. Es zeigt den Ort anschaulich, ist aber keine dokumentarische Aufnahme des aktuellen Zustands.

Adresse, Eintritt und Zugang

Die Tourist-Information führt den Aussichtspunkt unter der Adresse Hochwart, 78479 Reichenau. Eine Hausnummer für den freien Blickpunkt veröffentlicht sie nicht. Für die Navigation mit dem Auto eignet sich der ausgeschilderte Parkplatz Hochwartstraße, 78479 Reichenau. Er liegt unterhalb der Kuppe; der weitere Weg führt nur wenige Minuten bergauf. Etwa zwölf Pkw-Stellplätze werden genannt. Der Parkplatz ist nach der offiziellen Beschreibung gebührenfrei, kann an gut besuchten Tagen aber voll sein.

Für die Aussicht nennt das Tourismusportal weder Kasse noch Ticketpreis. Die Aussicht im Freien und ein Besuch der Werkgalerie sind getrennt zu planen. Der Weg auf die Hochwart besteht aus Schotter und ist nach offizieller Angabe stufenfrei. Das bedeutet nicht automatisch, dass er bei Nässe oder für jede Mobilitätshilfe problemlos nutzbar ist. Wer auf einen sehr ebenen oder rollstuhlgerechten Untergrund angewiesen ist, sollte die aktuelle Wegbeschaffenheit direkt bei der Tourist-Information erfragen.

Das Teehäuschen und die Werkgalerie

Das Gebäude auf dem höchsten Inselpunkt wurde laut Tourist-Information 1839 als Teehäuschen gebaut. Heute befindet sich darin die Werkgalerie Hochwart mit Keramikwerkstatt und Kunsthandwerk. So kann ein kurzer Aussichtsstopp zu einem Atelierbesuch werden. Die Innenräume sind jedoch kein öffentlicher Bestandteil des Aussichtspunkts: Ob die Galerie offen ist, richtet sich nach ihren eigenen Zeiten und möglichen Änderungen.

Die offizielle Galerieseite nennt Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag jeweils 14 bis 18 Uhr. Wer gezielt Keramik anschauen oder dort einkehren möchte, prüft diese Zeiten kurz vorher. Für den Blick über die Insel muss die Galerie nicht geöffnet sein. Einen veröffentlichten Eintrittspreis für den freien Aussichtspunkt gibt es nicht; Ausgaben in der Galerie oder für Getränke hängen vom individuellen Angebot ab.

Mit Kindern, zu Fuß oder auf einer Inseltour

Der kurze Aufstieg ab Parkplatz und das weite Sichtfeld machen die Hochwart zu einem gut planbaren Zwischenstopp für Familien. Kinder können von oben die Felder, Gewächshäuser und Kirchen erkennen und die Geografie der Insel verstehen. Es handelt sich um einen Aussichtspunkt im Freien, nicht um einen gesicherten Erlebnispark; bei Wind oder mit kleinen Kindern ist Aufmerksamkeit an der Kuppe sinnvoll. Für Kinderwagen kann der stufenfreie Schotterweg je nach Rädern und Wetter leichter oder schwerer sein.

Die Hochwart lässt sich gut in einen Rundgang über die Reichenau einbauen. Die offiziellen Inselrouten führen zwischen Kirchen, Gärten, Weinbergen und Uferabschnitten; die Hochwart liefert dazu den Überblick von oben. Wer wenig Zeit hat, fährt direkt zum Parkplatz und geht nur die wenigen Minuten hinauf. Wer länger bleiben möchte, kombiniert den Aussichtspunkt mit den Kulturstätten der UNESCO-Klosterinsel. Der Welterbestatus betrifft die Klosterinsel und ihre Kirchen, nicht ein separates Eintrittsticket für die Hochwart.

Anreise und sinnvolle Besuchszeit

Mit dem Auto geht es über den Inseldamm auf die Reichenau und weiter zum Parkplatz an der Hochwartstraße. Weil dort nur ungefähr zwölf Stellplätze ausgewiesen sind, ist an Wochenenden und in Ferien eine frühe oder spätere Besuchszeit angenehm. Die Aussicht ist ein freier Ort im Außenbereich; eine gesonderte Kassenöffnung ist auf der Tourismusseite nicht genannt. Bei Dunkelheit fehlt jedoch der eigentliche Panoramablick, und für Fotomotive sind Morgenlicht oder später Nachmittag oft günstiger.

Ohne Auto ist die Reichenau über den Bahnhof Reichenau und den örtlichen Bus erreichbar. Von einer Haltestelle auf der Insel bleibt ein Fußweg zur Hochwart; Verbindung und Länge hängen von der gewählten Linie und Haltestelle ab. Für einen längeren Inselrundgang empfiehlt sich Wasser und Sonnenschutz, denn Felder und Weinberge bieten nicht überall Schatten. Das anschauliche Titelbild ersetzt keine aktuelle Wetter- oder Wegauskunft.

Häufige Fragen

Gut zu wissen vor dem Besuch

Wo liegt die Hochwart auf der Reichenau genau?

Der Aussichtspunkt liegt bei Hochwart, 78479 Reichenau, auf dem höchsten Punkt der Insel. Eine Hausnummer ist für den freien Blickpunkt nicht veröffentlicht. Der Parkplatz liegt an der Hochwartstraße.

Wie hoch ist die Hochwart?

Die Tourist-Information nennt 441 Meter über Meer. Damit ist die Hochwart der höchste Punkt der Insel Reichenau.

Kostet die Aussicht von der Hochwart Eintritt?

Für den Aussichtspunkt im Freien ist auf der offiziellen Tourismusseite kein Eintritt oder Ticketpreis angegeben. Angebote der Werkgalerie sind davon getrennt.

Wo kann man an der Hochwart parken und was kostet es?

Der offizielle Parkplatz liegt an der Hochwartstraße, 78479 Reichenau. Die Tourist-Information nennt ihn gebührenfrei und weist ungefähr zwölf Pkw-Plätze aus.

Wie weit ist es vom Parkplatz bis zur Aussicht?

Laut Tourist-Information sind es vom Parkplatz unterhalb der Hochwart nur wenige Gehminuten bergauf. Der Weg ist geschottert und stufenfrei.

Ist die Hochwart barrierefrei?

Die offizielle Beschreibung nennt einen stufenfreien Schotterweg. Eine umfassende Zusage für jede Mobilitätshilfe oder jedes Wetter enthält sie nicht. Bei besonderen Anforderungen die Wegbeschaffenheit bei der Tourist-Information erfragen.

Was sieht man von der Hochwart?

Man blickt über Weinberge, Gemüsefelder, Gewächshäuser und Kirchen der Insel. Bei guter Sicht reichen die Blicke zur Schweiz und zu den Alpen, nach Konstanz, zur Höri und zu den Hegaubergen.

Ist das Teehäuschen für Besucher geöffnet?

Das frühere Teehäuschen dient heute als Keramikatelier mit Werkgalerie. Laut offizieller Galerieseite öffnet es dienstags, mittwochs, freitags und samstags von 14 bis 18 Uhr; Zeiten vor dem Besuch prüfen.

Kann man die Aussicht sehen, wenn die Werkgalerie geschlossen ist?

Ja. Der Rundblick im Freien ist ein eigener Aussichtspunkt. Die genannten Galeriezeiten beziehen sich auf das Gebäude und die Werkgalerie.

Ist die Hochwart für Familien mit Kindern geeignet?

Ja, als kurzer Aussichtsstopp lässt sie sich gut mit Kindern einplanen. Der Zugang ist stufenfrei, aber geschottert; an der Kuppe sollten kleine Kinder beaufsichtigt werden.

Gehört die Hochwart zum UNESCO-Welterbe?

Sie liegt auf der als UNESCO-Welterbe bekannten Klosterinsel Reichenau. Der Welterbestatus bezieht sich auf die Klosterinsel und ihr kulturhistorisches Erbe; für die Hochwart gibt es keinen gesonderten Welterbe-Eintritt.

Wann lohnt sich der Besuch für Alpenblick und Fotos?

Für die Alpensicht braucht es klares Wetter. Morgen und später Nachmittag liefern oft angenehmes Licht; ein bestimmter Fernblick lässt sich wetterbedingt nicht garantieren.

Quellen und aktuelle Informationen

Besuchsdaten wurden anhand der folgenden Quellen geprüft. Bitte vor der Anreise erneut nachsehen.

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