Tiererlebnisse und Zoos
Alpenwildpark am Pfänder mit Kindern besuchen
Der Alpenwildpark liegt direkt neben der Bergstation der Pfänderbahn oberhalb von Bregenz. Er ist laut Betreiber ganzjährig täglich von 9:30 bis 18 Uhr geöffnet und kostet keinen Eintritt. Auf einem mindestens 30 Minuten langen Rundweg lassen sich unter anderem Steinböcke, Rothirsche, Mufflons, Wildschweine, Zwergziegen und Kaninchen beobachten; Murmeltiere halten etwa von Mitte Oktober bis Mitte März Winterschlaf. Der Weg hat deutliche Steigungen und Gefälle. Hunde dürfen zum Schutz der Tiere nicht in den Wildpark. Wer mit der Pfänderbahn hinauffährt, benötigt ein separates Bahnticket: Vom 1. April 2026 bis 31. März 2027 kostet die Berg- und Talfahrt 19 € für Erwachsene und 9,50 € für Kinder von 6 bis 15 Jahren.
Welche Tiere leben im Alpenwildpark?
Der Pfänderpark verbindet einen Bergspaziergang mit Tierbeobachtungen. Laut Betreiber gehören Alpensteinböcke, Rothirsche, Mufflons und Wildschweine zu den größeren Arten. Nahe dem Eingang warten Zwergziegen und Kaninchen; weiter entlang des Rundwegs sind auch Murmeltiere Teil des Angebots. Die Tiere sind nicht immer gleich gut zu sehen, besonders bei Wetterwechsel und im Winter.
Von Mitte Oktober bis Mitte März ziehen sich die Murmeltiere nach Betreiberangabe zum Winterschlaf zurück. Für eine Herbsttour bleibt der Park dennoch interessant: Rotwild, Steinböcke und die Aussicht am Pfänder sind unabhängig von dieser Tierart erlebbar. Besucher sollten Tiere nicht füttern und vor Ort geltende Hinweise an den Gehegen beachten.
Kostenloser Rundweg mit Familienangeboten
Der Eintritt in den Alpenwildpark ist frei. Der Betreiber beschreibt den Rundgang mit mindestens 30 Minuten Gehzeit; mit Kindern, Tierbeobachtung und Pausen kann er deutlich länger dauern. Eine Waldrutsche, eine Balancierstrecke und zwei Hörspiel-Erlebnistouren ergänzen den Weg. Der Pfänder ist damit ein gut kombinierbarer Familienausflug mit einer Bergbahnfahrt oder Wanderung.
Der Rundweg ist nach Betreiberangabe eine Bergwanderung mit stark ansteigenden und abfallenden Abschnitten. Kinderwagen und Rollstühle sollten nicht allein deshalb als geeignet gelten, weil die Pfänderbahn Rampen besitzt. Wer stufenfreie Wege benötigt, sollte die konkrete Route am Berg vor der Anreise mit dem Betreiber abklären.
Eintritt frei, Bahnfahrt kostenpflichtig
Für den Wildpark selbst wird kein Ticket verkauft. Die Berg- und Talfahrt mit der Pfänderbahn ist eine eigene Leistung: Erwachsene zahlen im Tarifzeitraum 1. April 2026 bis 31. März 2027 19 €, Kinder von 6 bis 15 Jahren 9,50 €. Kinder unter sechs Jahren fahren in Begleitung kostenlos. Eine Familienkarte für zwei Erwachsene mit Kindern bis 19 Jahren im selben Haushalt kostet 38 € für Berg- und Talfahrt, sofern der geforderte Familiennachweis vorliegt.
Wer zu Fuß auf den Pfänder wandert, kann den kostenlosen Wildpark ohne Bahnticket besuchen. Aufstiegsroute, Kondition und Wetter müssen dabei selbst beurteilt werden. Parkgebühren, Verpflegung und weitere Angebote am Berg sind vom kostenlosen Wildparkeintritt ebenfalls getrennt.
Öffnungszeiten und Anreise ab Bregenz
Der Alpenwildpark ist laut Pfänderbahn ganzjährig täglich von 9:30 bis 18 Uhr zugänglich. Sein Eingang befindet sich bei der Bergstation. Die Pfänderbahn fährt laut aktuellem Betriebsplan täglich von 8 bis 19 Uhr zur vollen und halben Stunde; eine einfache Fahrt dauert etwa sechs Minuten. Betriebsunterbrechungen und Wetterverhältnisse vor der Fahrt prüfen.
Die Talstation der Pfänderbahn liegt in der Steinbruchgasse 4, 6900 Bregenz, Österreich. Laut Betreiber sind es ungefähr 15 Gehminuten vom Bregenzer Hauptbahnhof oder sieben Minuten vom Hafenbahnhof beziehungsweise Schiffshafen. Für Autofahrer nennt die Pfänderbahn das Parkhaus P15 an der Schillerstraße 3 und den Parkplatz P6 bei der Steinbruchgasse 4. Wer die Bahn nutzt, bekommt nach Vorlage des Parktickets bis zu drei Stunden Parkzeit gutgeschrieben; aktuelle Bedingungen beachten.
Hunde und Mobilität am Berg
In der Pfänderbahn dürfen Hunde kostenlos mitfahren und müssen an der Leine geführt werden. Im Alpenwildpark selbst gilt jedoch ein ausdrückliches Hundeverbot zum Schutz der Tiere. Dieser Unterschied ist wichtig, wenn die Bergtour mit Hund geplant wird: Für den Rundweg müsste eine andere Betreuung organisiert werden.
Die Tal- und Bergstation der Bahn besitzen Rampen für Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen. Das sagt noch nichts über jeden Abschnitt des Wildparkwegs aus, dessen Gefälle ausdrücklich genannt wird. Für einen Besuch mit Mobilitätseinschränkung ist die Aussicht bei der Bergstation eine mögliche Alternative, sofern die individuellen Wege vorab geklärt sind.
Häufige Fragen
Gut zu wissen vor dem Besuch
Wo ist der Alpenwildpark am Pfänder?
Direkt neben der Bergstation der Pfänderbahn oberhalb von Bregenz. Die Talstation liegt in der Steinbruchgasse 4, 6900 Bregenz.
Kostet der Alpenwildpark Eintritt?
Nein. Der Eintritt in den Wildpark ist frei. Eine Fahrt mit der Pfänderbahn muss separat bezahlt werden.
Wann hat der Wildpark geöffnet?
Laut Pfänderbahn ganzjährig täglich von 9:30 bis 18 Uhr. Betriebs- und Wetterhinweise vor dem Besuch prüfen.
Welche Tiere gibt es zu sehen?
Unter anderem Rothirsche, Alpensteinböcke, Mufflons, Wildschweine, Zwergziegen, Kaninchen und Murmeltiere. Letztere halten ungefähr von Mitte Oktober bis Mitte März Winterschlaf.
Wie lange dauert der Rundweg?
Der Betreiber nennt mindestens 30 Minuten. Mit Kindern und Beobachtungspausen dauert der Besuch oft länger; der Weg hat Steigungen und Gefälle.
Dürfen Hunde in den Alpenwildpark?
Nein. Im Wildpark gilt Hundeverbot. In der Pfänderbahn dürfen Hunde kostenfrei mitfahren, müssen aber angeleint sein.
Was kostet die Pfänderbahn für eine Familie?
Im Tarif 2026/27 kostet die Familienkarte für Berg- und Talfahrt 38 €. Sie gilt für zwei Erwachsene mit ihren Kindern bis 19 Jahren im selben Haushalt und erfordert einen Nachweis.
Kann man den Wildpark ohne Pfänderbahn erreichen?
Ja, über Wanderwege auf den Pfänder. Der Wildpark selbst bleibt kostenlos; für die Bergwanderung sind passende Kondition und Wetterplanung wichtig.
Ist der Rundweg rollstuhlgängig?
Die Pfänderbahn hat Rampen an beiden Stationen. Der Wildparkweg besitzt laut Betreiber deutliche An- und Abstiege; seine individuelle Nutzbarkeit sollte direkt beim Betreiber geklärt werden.
Gibt es für Kinder außer Tieren noch etwas?
Ja. Die Betreiberseite nennt Waldrutsche, Balancierstrecke und zwei Hörspiel-Erlebnistouren entlang des Rundwegs.
Quellen und aktuelle Informationen
Besuchsdaten wurden anhand der folgenden Quellen geprüft. Bitte vor der Anreise erneut nachsehen.



