Hotel LindenalleeLINDAU · BAD SCHACHEN
Jetzt buchen
Hotel Lindenallee
Das Hotel Lindenallee in seinem blühenden Garten
19 Zimmer. Ein Lieblingsort.

Ihr Platz
im Grünen.

Zur Startseite ↗
Hegauer Vulkanlandschaft mit Hohenstoffeln, Hohenhewen und Hohenkrähen vom Hohentwiel aus

Naturerlebnisse · Raum Singen/Engen

Hegauer Vulkane

Die markanten Kegel zwischen Singen und Engen als Landschaft erleben.

Bild: Heribert Pohl · Bildquelle ↗ · CC BY-SA 2.0 ↗ · Panoramaaufnahme von 2011; auf 3200 Pixel Breite skaliert und als WebP gespeichert · WebP-Fassung unter gleicher Lizenz

Geologie am westlichen Bodensee

Hegauer Vulkane entdecken: Hohentwiel, Hohenhewen und die Vulkan-Tour

Zwischen Singen und Engen ragen die Hegauer Vulkane aus einer sonst eher sanften Landschaft: Hohentwiel, Hohenkrähen, Mägdeberg, Hohenhewen und Hohenstoffeln prägen das Panorama. Die Felsen sind Überreste eines vor Millionen Jahren aktiven Vulkanismus, keine heute aktiven Vulkane. Sie lassen sich von Aussichtspunkten betrachten oder auf der rund 29,5 Kilometer langen Hegauer Vulkan-Tour erwandern. Weil dies eine ganze Landschaft und kein einzelner Betrieb ist, gibt es keine gemeinsame Straßenadresse, keinen Einheitseintritt und keine einheitlichen Öffnungszeiten. Hier finden Sie konkrete Einstiege, Gehvarianten und Hinweise für den Ausflug ab Lindau.

Warum sind die Hegauer Vulkane so markant?

Im Hegau stehen einzelne Kegel scheinbar frei über Feldern, Wäldern und Ortschaften. Das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau beschreibt sie als durch Erosion freigelegte Vulkanschlote und Tuffhügel. Vulkanismus begann hier vor ungefähr 15 Millionen Jahren; später drang zähflüssiges Magma nahe an die damalige Oberfläche. Eiszeiten und Verwitterung formten daraus die heutige Landschaft. Die Hegau-Vulkane zählen laut Landesamt zu den Nationalen Geotopen Deutschlands. Sie sind heute Landschafts- und Kulturdenkmale, keine aktiven Feuerberge.

Zu den bekannten Bergen gehören Hohentwiel bei Singen, Hohenkrähen und Mägdeberg in der östlichen Phonolithreihe sowie Hohenhewen und der Doppelgipfel Hohenstoffeln weiter westlich. Die Gesteine sind nicht überall gleich: Das Landesamt beschreibt beispielsweise Phonolith am Hohenkrähen und basaltähnliches Gestein am Hohenstoffeln. Mittelalterliche Burgen und Festungen nutzten die exponierten Gipfel. Der Blick verbindet daher Erdgeschichte, Ruinen und weite Kulturlandschaft. Das Titelbild zeigt genau diese Landschaft von der Festung Hohentwiel aus: links Hohenstoffeln, mittig Hohenhewen und rechts Hohenkrähen.

Welche Aussicht lohnt sich für einen ersten Besuch?

Wer das Kegelspiel erst einmal verstehen möchte, sucht einen Blick auf mehrere Berge gleichzeitig. Die Festung Hohentwiel bietet einen solchen Ausgangspunkt, wie auch das gewählte Foto belegt. Der Zugang zur Festungsruine ist allerdings ein eigenständiges Besuchsangebot mit eigenen Öffnungszeiten und Eintrittsbedingungen. Die Hegauer Vulkane als Landschaft besitzen dagegen keine zentrale Kasse. Wer die Ruine einplanen möchte, prüft deren aktuellen Betreiberstatus getrennt von der Wanderroute.

Eine zweite Möglichkeit ist ein Spaziergang im Raum Engen oder Anselfingen mit Blick auf Hohenhewen und Hohenstoffeln. Auf dem Hohenhewen liegt ebenfalls eine Burgruine; Wege können steil und naturbelassen sein. Die Aussichten ändern sich mit Standort und Wetter: Dunst kann den Fernblick einschränken, während die markanten Kegel auch aus der Nähe gut erkennbar bleiben. Für Fotos und Orientierung ist ein Kartenblick hilfreich, weil Hohentwiel und Hohenhewen weit auseinanderliegen. Ein einzelner Navi-Pin 'Hegauer Vulkane' führt nicht verlässlich zum gewünschten Einstieg.

Hegauer Vulkan-Tour: 29,5 Kilometer statt Kurzspaziergang

Die Stadt Engen beschreibt die Hegauer Vulkan-Tour als Streckenwanderung zwischen Engen und Singen. Der offizielle Flyer nennt 29,5 Kilometer und führt über Hohenhewen, Hohenstoffeln, Mägdeberg und Hohenkrähen bis zum Hohentwiel. Sie kann auch in umgekehrter Richtung gegangen werden. Für die gesamte Strecke braucht es Kondition, geeignetes Schuhwerk, Wasser und ausreichend Tageslicht. Das ist ein ambitionierter Wandertag und keine familienfreundliche 30-Minuten-Runde. Für genaue Höhenmeter, Wegzustand und Sperrungen sollte die offizielle aktuelle Tourenbeschreibung vor der Abfahrt geöffnet werden.

Die Route verbindet Natur, Geologie und Aussicht, doch nicht jeder Gipfel hat denselben Zugang. Naturschutz, steile Abschnitte und das Wetter müssen beachtet werden. Wer nur einen Teil des Hegaus erleben möchte, kann einen kürzeren Weg ab Anselfingen oder im Umfeld von Singen wählen. Die Stadt Engen nennt den Hewensteig als ungefähr sechs Kilometer langen Rundweg ab Wanderparkplatz Almenhütte. Er ist ein eigenes Wanderangebot und kein Ersatz für die vollständige Vulkan-Tour. Ein kurzer Landschaftsausflug kann ebenso aus einer Anfahrt zu einem sicheren Aussichtspunkt und einem kleinen Spaziergang bestehen.

Einstiege und Anreise aus Lindau

Da die Vulkanlandschaft kein einzelnes Gebäude ist, gibt es keine seriöse zentrale Hausnummer für dieses Ausflugsziel. Der offizielle Tourenflyer nennt als Startpunkte den Parkplatz am Bahnhof Engen, den Wanderparkplatz Almenhütte bei Anselfingen oder auf der Singener Seite den Parkplatz am Landesgartenschaugelände. Für die Navigation sollten Sie einen dieser Namen zusammen mit Engen beziehungsweise Singen auswählen. Eine genaue Adresse ist erst für das gewählte Teilziel relevant. Die einzelnen Burganlagen und Aussichtspunkte dürfen nicht mit der Anfahrt zur Gesamtregion verwechselt werden.

Die Stadt Engen nennt den Seehas-Regionalzug bis Bahnhof Engen oder Neuhausen-Welschingen; auf Singener Seite wird der Haltepunkt Landesgartenschaugelände als Zugang genannt. Wer aus Lindau mit Bahn oder Auto anreist, sollte die Verbindung, Umstiege und Rückfahrt vom anderen Ende der Streckenwanderung am konkreten Reisetag planen. Bei einer Wanderung von Engen nach Singen bringt ein am Start abgestelltes Auto wenig, wenn keine Rückreise organisiert ist. Für einen kurzen Besuch ist ein einzelner Ausgangspunkt mit Rundweg praktischer. Fahrzeit, Parkbedingungen und ÖPNV-Takt hängen vom gewählten Teilziel ab.

Eintritt, Schutzgebiete und Besuchszeit richtig verstehen

Für die Hegauer Vulkanlandschaft als Ganzes veröffentlichen Geologieamt und Tourismusstellen keinen Einheitseintritt. Ein öffentlicher Wanderweg ist nicht dasselbe wie der Innenbereich einer Festungsanlage: Für Ruinen, Ausstellungen, Führungen oder Parkplätze können eigene Preise und Zeiten gelten. Diese sollten direkt beim jeweiligen Betreiber geprüft werden. Ebenso gibt es keine allgemeine tägliche Öffnungszeit für alle Berge. Tageslicht, Witterung, Jagd, Forstarbeiten und Schutzgebietsregeln können beeinflussen, welche Wege gerade sinnvoll oder zugänglich sind.

Das Landesamt nennt Trockenrasen, wärmeliebende Gebüsche und besondere Waldgesellschaften an den Vulkanbergen. Auf markierten Wegen zu bleiben schützt diese Lebensräume und macht den Besuch sicherer. Hunde sollten entsprechend der örtlichen Beschilderung geführt werden; Felsen und Ruinen sind keine frei begehbaren Spielplätze. Für Familien mit kleinen Kindern ist ein kürzerer, gut planbarer Abschnitt meist passender als die volle Tour. Das lizenzierte Titelbild dokumentiert die echte Kegellandschaft im August 2011 und zeigt keine aktuellen Weg- oder Wetterbedingungen.

Häufige Fragen

Gut zu wissen vor dem Besuch

Wo liegen die Hegauer Vulkane?

Die bekanntesten Vulkanberge stehen im Hegau zwischen Singen und Engen am westlichen Bodensee. Die Landschaft hat keine einzelne Straßenadresse.

Sind die Hegauer Vulkane noch aktiv?

Nein. Das Landesamt beschreibt vulkanische Vorgänge vor Millionen Jahren; heute sieht man durch Erosion freigelegte Reste.

Welche Hegauvulkane sind besonders bekannt?

Hohentwiel, Hohenkrähen, Mägdeberg, Hohenhewen und Hohenstoffeln prägen das Panorama und die Hegauer Vulkan-Tour.

Was zeigt das Titelbild?

Es zeigt von der Festung Hohentwiel aus links Hohenstoffeln, mittig Hohenhewen und rechts Hohenkrähen. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2011.

Wie lang ist die Hegauer Vulkan-Tour?

Der offizielle Tourenflyer der Stadt Engen nennt 29,5 Kilometer zwischen Engen und Singen. Es handelt sich um eine Streckenwanderung.

Ist die Vulkan-Tour für einen kurzen Familienausflug geeignet?

Die komplette Tour ist dafür zu lang. Als kürzere Alternative nennt die Stadt Engen den etwa sechs Kilometer langen Hewensteig ab Wanderparkplatz Almenhütte.

Wo startet man mit dem Auto?

Der offizielle Flyer nennt den Parkplatz am Bahnhof Engen, die Almenhütte bei Anselfingen oder das Landesgartenschaugelände in Singen als Einstiege. Das gewählte Teilziel ins Navi eingeben.

Kann man mit der Bahn anreisen?

Ja. Die Region nennt Seehas-Halte in Engen, Neuhausen-Welschingen und am Landesgartenschaugelände in Singen. Verbindungen und Rückfahrt am Reisetag prüfen.

Was kostet der Besuch der Hegauer Vulkane?

Es gibt keinen gemeinsamen Eintritt für die Landschaft. Für Festungsanlagen, Führungen oder Parkplätze können gesonderte Preise gelten.

Wann sind die Hegauer Vulkane geöffnet?

Für die Region gibt es keine gemeinsamen Öffnungszeiten. Burgen, Ausstellungen und einzelne Wege haben eigene Regeln oder zeitweilige Sperrungen.

Warum sehen die Berge wie einzelne Kegel aus?

Erosion und Eiszeiten legten laut Landesamt Vulkanschlote und Tuffhügel frei und formten die heute sichtbare Kegellandschaft.

Welcher Berg eignet sich für ein Panorama über mehrere Kegel?

Vom Hohentwiel bietet sich ein Blick Richtung Hohenstoffeln, Hohenhewen und Hohenkrähen. Die Festungsruine ist ein eigenes Besuchsangebot mit eigenen Bedingungen.

Braucht man Wanderschuhe?

Für die volle Vulkan-Tour und steile Wege sind feste, geländetaugliche Schuhe, Wasser und eine aktuelle Wetterprüfung sinnvoll.

Quellen und aktuelle Informationen

Besuchsdaten wurden anhand der folgenden Quellen geprüft. Bitte vor der Anreise erneut nachsehen.

Ihre Privatsphäre

Diese Website verwendet keine Analyse- oder Marketing-Cookies. Bilder, Schriften und Videos werden lokal geladen. Karten und das Buchungsportal öffnen sich erst, wenn Sie den jeweiligen Link wählen.

„Verstanden“ speichert Ihre Bestätigung in diesem Browser. Über „Datenschutz-Einstellungen“ im Fußbereich können Sie diesen Hinweis wieder öffnen.

Datenschutzerklärung lesen